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Lebenserwartung | Heilpraktiker Ralf Meyer

Lebenserwartung

Industriell veränderte Nahrung und Lebenserwartung

In einer weiteren Studie mit 20.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von 15 Jahren wurde gezeigt, dass ein hoher Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln (über 4 Portionen täglich) das Sterblichkeitsrisiko um bis zu 62 % erhöhen kann (unabhängig von der Todesursache). Der Verzehr jeder weiteren täglichen Portion dieser Lebensmittelgruppe erhöhte die Gesamtmortalität um 18 %.

Artensterben im Darm?

In den vergangenen Jahrzehnten verzeichnet die Medizin eine dramatische Zunahme bei metabolischen, immunologischen und psychischen Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, Asthma, Allergien, entzündliche Darmerkrankungen, Depressionen und Autismus. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen birgt dies enorme Kosten weltweit. Die jährlichen weltweiten Gesundheitskosten wegen ↗︎ Übergewicht belaufen sich aktuell auf 2.000 Milliarden $, und ↗︎ Diabetes kostet weltweit 1.300 Milliarden $ pro Jahr.

Handelt es sich dabei um einzelne Erkrankungen oder kann es sein, dass es gemeinsame Ursachen gibt? Amerikanische Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Änderungen der Darmflora – eine ↗︎ massive Verringerung der Artenvielfalt –, die mit der Industrialisierung einherging, ursächlich mit der explosionsartigen Zunahme der so genannten Zivilisationserkrankungen im Zusammenhang steht. Die Veränderungen beinhalten tatsächlich den Verlust unseres mikrobiellen Erbes, welches wir im Laufe von Millionen von Jahren der Evolution erworben haben. Diese Nachricht wurde in den Zeitschriften ↗︎ „Science“  und ↗︎ „Nature“  veröffentlicht, die zu den weltweit wichtigsten wissenschaftlichen Fachzeitschriften gehören.

Zu den Mikrobiota, die in und auf unserem Körper leben, gehören Bakterien, Viren und Pilze. Sie beeinflussen wesentliche Körperfunktionen wie Nahrungsaufnahme, Immunität, Durchlässigkeit des Darmes, hormonelle Aktivität, und die Neurochemie des Gehirns. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass Störungen der Darmflora in jungen Lebensjahren zu häufigeren Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes und Asthma im späteren Leben ↗︎ Link 1 | ↗︎ Link 2 | ↗︎ Link 3 führt.

Die Industrialisierung hängt mit einer wesentlichen Verringerung der Gesamtheit der Mikrobiota zusammen. Die Artenvielfalt der Darmbakterien von amerikanischen Indianern ist doppelt so hoch ↗︎ Link 1 | ↗︎ Link 2 wie die der gesunden US-Amerikaner.

Werden die vom „Artensterben“ betroffenen Darmbakterien in urbanen Metropolen und stark industrialisierten Gegenden benötigt, um die Gesundheit zu erhalten und zahlreiche Krankheiten zu verhindern? Vieles deutet darauf hin, dass es tatsächlich so ist. Neue Untersuchungen werden auch unsere Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe nehmen, denn wenn Darmbakterien richtig gefüttert werden, ↗︎ leben wir nicht nur gesünder, sondern auch länger.

 

Wie wirkt Gyphosat auf Mitochondrien?

Der Pharma-Riese Bayer kommt nicht mehr zur Ruhe seit der Übernahme des Gentechnikriesen Monsanto. Aktuell füllt der Konzern seine Verteidigungskasse für die drohenden ↗︎ Klagen gegen den Unkrautvernichter Glyphosat. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich bei ihrer Bewertung, ob Glyphosat Krebs verursacht oder nicht, allein auf Industrie-Studien gestützt und dabei mehrere Hinweise auf Krebsgefahr in ↗︎ anderweitigen Studien übersehen. In den Daten die durch die Industrie zur Verfügung gestellt wurden ist von einer Krebsgefahr nichts zu lesen.
Der im Herbizid Roundup® enthaltene Wirkstoff Glyphosat ist mit Hilfsstoffen gemischt, wobei Art und Zusammensetzung dieser Zusatzstoffe stets Geschäftsgeheimnis sind. In einer Studie wurde gezeigt, dass die Mischungen Wirkstoff/ Hilfsstoffe bis zu 1.000 Mal toxischer sind als die Wirkstoffe alleine. ↗︎ Roundup war 125 Mal toxischer als Glyphosat alleine ohne Zusatzstoffe.
Aktuell beruht die Berechnung der erlaubten Tagesdosis (ADI, Acceptable Daily Intake), die bei lebenslanger täglicher Einnahme als „medizinisch unbedenklich“ betrachtet wird, nur auf den Toxizitätsdaten des Wirkstoffes (Glyphosat) alleine. Diese ↗︎ Inkonsistenz zwischen wissenschaftlichen Tatsachen und Behauptungen der Industrie ist den immensen wirtschaftlichen Interessen zuzuschreiben, die die Ermittlung gesundheitlicher Risiken fälschen und ↗︎ gesundheitspolitische Entscheidungen verzögern.
Folgende Daten bestätigen die durch Glyphosat bzw. Roundup verursachten mitochondrialen Schäden bzw. Dysfunktionen als relevante zelluläre Reaktion:
• Die mitochondriale Toxizität von Glyphosat beruht sehr wahrscheinlich auf einer direkten ↗︎ Bindung des Glyphosats an die Cytochrom c-Oxidase, welche dem Komplex IV der mitochondrialen Atmungskette entspricht. Die Zusatzstoffe ermöglichen den Durchtritt von Glyphosat durch die Membranen von Zellen und Mitochondrien, wodurch die Wirkung um ein Vielfaches verstärkt wird.
• ↗︎ Glyphosat hemmt die mitochondrialen Komplexe II und III und verursacht auch ein Anschwellen der Mitochondrien.
• Glyphosat, in Kombination mit Hilfsstoffen, welche für eine optimale Benetzung und Haftung von Herbiziden und Insektiziden auf der Oberfläche von Pflanzenblättern sorgen und als Zusatzstoffe in Roundup enthalten sind, führt zu ↗︎ mitochondrialer Apoptose und Nekrose.
• ↗︎  In Tierversuchen (Zebrafisch) wurde nachgewiesen, dass Glyphosat neurotoxisch wirkt. Gehirnzellen wurden in ihrer Lebensfähigkeit beeinträchtigt und Verhaltensstörungen der Tiere konnten auch beobachtet werden. Mitochondriale Komplexe wurden gehemmt, die Genexpression mitochondrialer Enzyme verändert, und eine vermehrte Bildung reaktiver Sauerstoffspezies gefördert. Sehr ähnliche Ergebnisse wurden auch in anderen Tiermodellen gefunden, z. B. dem↗︎ Fadenwurm Caenorhabditis elegans oder in ↗︎ Zellkulturen.
Wenn Mitochondrien geschädigt werden, trägt der globale, systemische intrazelluläre Energiemangel dazu bei, dass ↗︎ Organe und Organsysteme in zunehmenden Maße in ihrer Funktion beeinträchtigt werden und schließlich versagen: Gehirn, Herz, Leber, Skelettmuskulatur, Niere, endokrines System oder Atmungssystem. Beispiele mitochondrialer Dysfunktionen sind: Verlust der motorischen Kontrolle, Muskelschwäche und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Gedeihstörungen, Herzerkrankungen, Lebererkrankungen, Diabetes, Pankreasinsuffizienz, respiratorische Komplikationen, Krampfanfälle, visuelle oder Hörprobleme, Laktatazidose, Entwicklungsverzögerungen und Infektionsanfälligkeit.
Denken Sie daher immer daran, Ihre Patienten über die immense Bedeutung von ökologisch produzierter Nahrung aufzuklären. Auch das ist ein wesentlicher Aspekt moderner Ernährungstherapien wie z. B. Pro Immun M.

Das Gen, das die Lebensuhr zurückdreht

Max-Planck-Forschern ist es gelungen, Körperzellen mit einem einzigen Faktor in pluripotente Zellen zu verwandeln

Früher war die Sache ein klarer Fall: Sobald ein Mensch geboren ist, gibt es kein Zurück. Ob Leber, Muskel oder Haut – keine Körperzelle, so schien es, kann je wieder etwas anderes werden als sie ist…

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Übergewicht ist ein Motor für Krebserkrankungen

Über die genauen Mechanismen rätseln Wissenschaftler – dennoch wird immer deutlicher: Übergewicht und Fettleibigkeit erhöhen das Krebsrisiko.

Fettleibigkeit kann nach Ansicht von Wissenschaftlern das Krebsrisiko erhöhen. "Es wird immer deutlicher, dass die Adipositas ein sehr starker Promotor von Krebserkrankungen ist", sagte der Ernährungsmediziner Hans Hauner auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. "Nicht nur Dickdarmkrebs, sondern auch Brustkrebs werden von Adipositas begünstigt. Die Mechanismen sind nicht ganz klar."

QUELLE: welt.de
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