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Vermeidbare Risikofaktoren | Heilpraktiker Ralf Meyer

Vermeidbare Risikofaktoren

Industriell veränderte Nahrung und Lebenserwartung

In einer weiteren Studie mit 20.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von 15 Jahren wurde gezeigt, dass ein hoher Verzehr von hochverarbeiteten Lebensmitteln (über 4 Portionen täglich) das Sterblichkeitsrisiko um bis zu 62 % erhöhen kann (unabhängig von der Todesursache). Der Verzehr jeder weiteren täglichen Portion dieser Lebensmittelgruppe erhöhte die Gesamtmortalität um 18 %.

Industriell veränderte Nahrung und Krebsrisiko

Die Daten der französischen NutriSanté-Studie wurden auch bezüglich des Krebsrisikos ausgewertet. Die Ergebnisse dieser großen prospektiven Studie mit 104.980 Teilnehmern zeigten, dass eine 10 %ige Erhöhung des Anteils an hochverarbeiteten Lebensmitteln in der Ernährung mit einer signifikanten Erhöhung des Gesamt- und Brustkrebsrisikos um mehr als 10 % verbunden ist. Sofern diese Ergebnisse in anderen Untersuchungen bestätigt werden, deuten sie darauf hin, dass der stark zunehmende Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel mit ein Grund für die vorausgesagte stark steigende Krebsbelastung sein kann.

 

Industriell veränderte Nahrung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In der französischen Nutrinet Santé Studie Link 1 | Link 2 wurden Zusammenhängen zwischen dem Verzehr von industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln und dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Dazu wurden 105.159 Teilnehmer im Alter von mindestens 18 Jahren befragt. In regelmäßigen Abständen, und über einen durchschnittlichen zeitlichen Verlauf von 5,2 Jahren, gaben die Studienteilnehmer an, wie häufig sie bestimmte Lebensmittel konsumierten (aus einer Auswahl von insgesamt 3.300 Nahrungsmitteln). Jedes dieser Nahrungsmittel war im Vorfeld bezüglich des Grads der industriellen Verarbeitung klassifiziert. Der höhere Konsum von hochgradig verarbeiteten Lebensmitteln war mit höheren Risiken für koronare, kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Erkrankungen verbunden. Gesundheitliche Defizite wurden von den Autoren vor allem auf die nachteilige Nährstoffzusammensetzung der hochverarbeiteten Lebensmittel zurückgeführt. Weitere Aspekte könnten auch zu diesen Ergebnissen beigetragen haben, z. B. Zusatzstoffe, Kontaktmaterialien aus Verpackungen und Verunreinigungen, sowie die globale Zusammensetzung des Endprodukts.

Zur Studie

 

Industriell veränderte Nahrung und Übergewicht

Wissenschaftler des amerikanischen National Institute of Health haben untersucht, in wieweit Menschen mehr Kalorien zu sich nehmen, wenn sie sich überwiegend von hochgradig verarbeiteten Lebensmitteln ernähren im Vergleich zur Ernährung mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Dazu ernährten sich 10 übergewichtige Testesser zunächst zwei Wochen lang hauptsächlich von stark verarbeiteten Lebensmitteln (z. B. Fertigpizza, Fischstäbchen Kartoffelpüree aus der Tüte, Cornflakes etc.). Die andere Gruppe, bestehend aus 10 übergewichtigen Testessern, bekam Gerichte aus frischen Zutaten mit viel Obst, Gemüse und Nüssen. Alle Teilnehmer durften ihre Mahlzeiten ad libitum verzehren, also ohne Einschränkungen der Menge. Die Mahlzeiten enthielten prozentual in etwa die gleiche Makronährstoffverteilung, allerdings waren die Fertiggerichte deutlich reicher an schnell verfügbaren Zuckern und ärmer an Eiweiß und unlöslichen Ballaststoffen. Nach zwei Wochen wurde die Kost getauscht, und anschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet.

Die Teilnehmer mit den stark verarbeiteten Lebensmitteln

  • Nahmen pro Tag 508 ± 106 kcal/Tag mehr zu sich, im Vergleich zu der Gruppe mit der gesünderen Kost;
  • Aßen schneller, mit mehr Appetit und legten innerhalb von zwei Wochen fast ein Kilogramm zu. Die Frischkostler nahmen in der gleichen Zeit rund ein Kilo an Gewicht ab.

Die Einschränkung des Verzehrs von stark verarbeiteten Lebensmitteln kann unabhängig von den sonstigen Essgewohnheiten ein einfacher und wirksamer Ansatz sein, die Entwicklung von Übergewicht zu stoppen, so die Studienautoren.

Zur Studie

 

Ernährung und Krebsprävention – eine globale Perspektive – Ergebnisse des World Cancer Research Fund

Weltweit stellt Krebs nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache an nichtinfektiösen Krankheiten dar. Dabei gilt Krebs gilt im Allgemeinen als weitgehend vermeidbare Krankheit, wenn auch eine genetische Veranlagung daran beteiligt sein kann. Unter den Faktoren, die die Entstehung von Krebs beeinflussen können, kommt der Ernährung besondere Bedeutung zu. Ihr Einfluss wird durch eine Reihe von aussagekräftigen Studien gestützt, dadurch bietet sie ein einfaches und preiswertes Mittel zur Prävention, welches jedermann zur Verfügung steht.

Bei Krebserkrankungen handelt es sich um eine Entgleisung der Zellteilung, die zu einem ungebremsten Zellwachstum führt. Es kommt zunächst zu Störungen und später zum Stillstand von Organfunktionen. In der Initiationsphase geht die Fähigkeit zur Regulierung des Zellwachstums verloren, in der Promotionsphase bildet sich ein krebsartiger Herd, der in der anschließenden Progressionsphase die zunehmende Entdifferenzierung der Zellen sowie Tumorinvasion und Metastasenbildung begünstigt. Dieser Prozess kann durch entsprechende Lebensweise, besonders durch eine präventive Ernährungsweise, in erheblichem Maße unterbunden werden. In unseren Lebensmitteln findet sich nämlich eine Vielzahl von Nähr- und Wirkstoffen, die diesen unheilvollen Ablauf unterbrechen können. Neben den in allen Lebensmitteln vorkommenden Vitaminen und Mineralstoffen sind es ausschließlich pflanzliche Lebensmittel, in denen die wichtigen Ballaststoffe und Tausende von sekundären Pflanzenstoffen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften enthalten sind.

Seit Mitte der 1990er Jahre hat der Umfang der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur im Bereich Ernährung, körperliche Aktivität, Körpergewicht und Krebsrisiko erheblich zugenommen. Das globale Netzwerk des World Cancer Research Fund (WCRF) ist Pionier in Forschung und Aufklärung zum Thema Ernährung, körperliche Aktivität und Krebsprävention. Das Netzwerk hat sich die besondere Verpflichtung gestellt, Empfehlungen auf der Basis von zuverlässigsten wissenschaftlichen Methoden zu formulieren und diese Empfehlungen in allgemein verständliche Botschaften umzusetzen, die wiederum als Entscheidungsgrundlage für jeden dienen sollen. Dabei werden höchste wissenschaftliche Standards angewendet, um Objektivität und Transparenz zu garantieren.


• Krebsrisiko und pflanzliche Lebensmittel

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Vollkorngetreide: VERRINGERT das Risiko von Darmkrebs
  • Ballaststoffhaltige Lebensmittel: VERRINGT das Risiko von Darmkrebs
  • Durch Pökeln konservierte Lebensmittel: ERHÖHT das Risiko von Magenkrebs
  • Durch Aflatoxine kontaminierte Lebensmittel: ERHÖHT das Risiko von Leberkrebs
  • Es ist unwahrscheinlich, dass Beta-Carotin in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln einen wesentlichen Einfluss auf das Risiko von Prostatakrebs hat.

• Krebsrisiko und tierische Lebensmittel

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Rotes Fleisch: ERHÖHT das Risiko von Darmkrebs
  • Verarbeitetes Fleisch: ERHÖHT das Risiko von Darmkrebs
  • Milchprodukte: VERRINGT das Risiko von Darmkrebs
  • Gesalzener Fisch (nach in China üblicher Art): ERHÖHT das Risiko von Nasen-Rachen-Krebs.

Zusätzlich sind folgende Erklärungen der Experten relevant:

Wenn Sie rotes Fleisch essen, beschränken Sie den Verzehr auf etwa drei Portionen pro Woche. Drei Portionen entsprechen etwa 350 – 500 g wöchentlich an zubereitetem Fleisch (ca. 700 bis 750 Gramm rohes Fleisch). Verzehren Sie, wenn überhaupt, nur sehr wenig verarbeitetes Fleisch. Die angegebene Menge an rotem Fleisch wurde so gewählt, dass ein Gleichgewicht zwischen den Vorteilen des Verzehrs von rotem Fleisch (als Quelle wichtiger Makro- und Mikronährstoffe) und den Nachteilen (erhöhtes Risiko für Darmkrebs und andere nicht übertragbare Krankheiten) hergestellt wird. Fleisch ist eine wertvolle Quelle für Nährstoffe, insbesondere Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamin B12. Der Verzehr von Fleisch ist jedoch kein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung. Menschen, die sich für eine fleischlose Ernährung entscheiden, können durch eine sorgfältige Auswahl der Lebensmittel ausreichende Mengen dieser Nährstoffe erhalten. Aus einer Mischung aus Hülsenfrüchten und Getreide kann man ebenso mit ausreichend Protein versorgt werden. Eisen ist in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, obwohl es weniger bioverfügbar ist als das im Fleisch.

Bei den Milchprodukten verhält es sich ähnlich, hier bestehen sowohl positive wie auch negative Aspekte. Einerseits gibt es überzeugende Nachweise, dass der Verzehr von Milchprodukten das Darmkrebsrisiko verringert. Andererseits kann der Konsum von Milchprodukten mit einem erhöhten Prostatakrebsrisiko einhergehen. Diese Beweise fielen allerdings unter den für eine (positive oder negative) Empfehlung erforderlichen Schwellenwert. Lesen Sie im nächsten Newsletter über Ernährungsempfehlungen zu einzelnen Krebsarten.

• Krebsrisiko und konservierte Lebensmittel

Lebensmittel können vor dem Verzehr auf verschiedene Weise konserviert und verarbeitet werden. Diese Methoden beeinflussen die chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln sowie ihren Nährwert und ihr karzinogenes Potenzial. Verarbeitetes Fleisch bezieht sich im Allgemeinen auf Fleisch (in der Regel rotes Fleisch), das durch Salzen, Pökeln, Fermentierung, Räuchern oder andere Verfahren zur Geschmacksverstärkung oder Verbesserung der Konservierung verarbeitet wurde. Beispiele für verarbeitetes Fleisch sind Schinken, Salami, Speck, Pastrami und einige Wurstwaren. Dazu gehören Würste, Bratwürste, Chorizo, Würstchen und „Hot Dogs“, denen Nitrite oder Nitrate oder andere Konservierungsstoffe zugesetzt werden.

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Verarbeitetes Fleisch: ERHÖHT das Risiko von Darmkrebs
  • Durch Pökeln konservierte Lebensmittel: ERHÖHT das Risiko von Magenkrebs
  • Gesalzener Fisch (nach chinesischer Art): ERHÖHT das Risiko von nasopharyngealen Krebs.

• Krebsrisiko und nichtalkoholische Getränke

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Arsen im Trinkwasser: ERHÖHT das Risiko von Lungenkrebs, Blasenkrebs und Hautkrebs
  • Kaffee: VERRINGERT das Risiko von Leberkrebs und endometrialem Krebs
  • Mate-Tee, der nach traditioneller südamerikanischer Art brühend heiß getrunken wird: ERHÖHT das Risiko eines Ösophagus-Plattenepithelkarzinoms.

• Krebsrisiko und alkoholische Getränke

Zur Krebsprävention ist es am besten, keinen Alkohol zu trinken. Es ist erwiesen, dass im Allgemeinen das Risiko vieler Krebserkrankungen umso höher ist, je mehr alkoholische Getränke konsumiert werden. Die Ausnahme ist Nierenkrebs, wo das Risiko bei bis zu zwei alkoholischen Getränken pro Tag geringer ist; bei mehr als zwei Getränken pro Tag ist das Risiko jedoch unklar. Bei einigen Krebsarten besteht ein erhöhtes Risiko unabhängig der konsumierten Alkoholmenge, während bei anderen Krebsarten das Risiko bei einem höheren Konsum von etwa zwei oder drei Getränken pro Tag (30 oder 45 Gramm Alkohol pro Tag) deutlich wird.

Es gibt auch andere Belege für alkoholische Getränke, die zwar begrenzt sind (entweder in der Menge oder durch methodische Mängel), aber auf ein erhöhtes Risiko für Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Hautkrebs hindeuten. Hier sind weitere Untersuchungen erforderlich, daher hat das Gremium diese Erkenntnisse für Empfehlungen genutzt. Spielt die Art des alkoholischen Getränks eine Rolle? Die Experten sind der Ansicht, dass alkoholische Getränke unabhängig von der Art des konsumierten alkoholischen Getränks eine Ursache für verschiedene Krebsarten sind. Dies liegt daran, dass alle alkoholischen Getränke Ethanol als krebserregende Verbindung enthalten. Das Ausmaß, in dem alkoholische Getränke eine Ursache für verschiedene Krebsarten sind, hängt von der Menge und der Häufigkeit des Alkoholkonsums ab.

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Alkoholische Getränke: ERHÖHT das Risiko von Mund-, Rachen- und Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs (Plattenepithelkarzinom), Brustkrebs (vor und nach der Menopause)
  • Zwei oder mehr alkoholische Getränke pro Tag (30 Gramm oder mehr): ERHÖHT das Risiko von Darmkrebs
  • Drei oder mehr alkoholische Getränke pro Tag (45 Gramm oder mehr): ERHÖHT das Risiko von Magenkrebs und Leberkrebs
  • Bis zu zwei alkoholische Getränke pro Tag (bis zu 30 Gramm): VERRINGERT das Risiko von Nierenkrebs.

• Krebsrisiko, glykämische Last und Nahrungsergänzung

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind als Mikronährstoffe nicht nur in Nahrungsmitteln enthalten, sondern werden auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Manchmal werden sie in Dosen konsumiert, die weit über das hinausgehen, was bei einer typischen Ernährung aus der Nahrung aufgenommen wird. Die Empfehlungen der Expertenkommission zur Krebsprävention umfassen eine gesunde Ernährung, die Erhaltung eines gesunden Gewichts und körperliche Aktivität. Es sei besser, sich gesund zu ernähren, als sich zum Schutz vor Krebs allein auf Nahrungsergänzungsmittel zu verlassen.

Solide Studienergebnisse liegen vor für folgende Aussagen:

  • Der Konsum von Kalziumpräparaten: VERRINGERT das Risiko von Darmkrebs
  • Eine höhere glykämische Belastung der Nahrung: ERHÖHT das Risiko von Endometriumkrebs. Im Allgemeinen steigt das Risiko für Endometriumkrebs, je höher die glykämische Belastung in der Ernährung ist.
  • Der Konsum von hochdosierten Beta-Carotin-Zusätzen: ERHÖHT das Risiko von Lungenkrebs (bei Menschen, die rauchen oder Tabak geraucht haben)
  • Der Verzehr von Beta-Carotin in Nahrungsmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln hat wahrscheinlich keinen wesentlichen Einfluss auf das Risiko von Prostatakrebs.
  • Der Konsum von Beta-Carotin in Nahrungsergänzungsmitteln hat wahrscheinlich keinen wesentlichen Einfluss auf das Risiko von Hautkrebs (Nicht-Melanom).
  • Bei hochdosierten Beta-Carotin-Supplementen und Kalziumpräparaten können nur für die jeweils untersuchten Dosen Schlussfolgerungen gezogen werden.

 

Lebensmittelzusatzstoffe und Darmfunktion

Die Verwendung von Zusatzstoffen in der Lebensmittelverarbeitung ist durch spezifische Gesetze geregelt und muss in Europa von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) genehmigt werden. Dabei handelt es sich um Stoffe, die bei der Lebensmittelherstellung verwendet werden, um deren Haltbarkeit zu verlängern oder Qualität und Geschmack bei industrieller Herstellung verbessern sollen. Sie werden als Stabilisatoren, Überzugs- oder Füllstoffe verwendet und ihr Vorhandensein in Lebensmitteln wird meist mit einer „E-Nummer“ angegeben. Es wird erwartet, dass der europäische Markt für Lebensmittelzusatzstoffe in den nächsten Jahrzehnten stark anwächst und eine Schlüsselrolle in der Lebensmittelindustrie einnehmen wird. Die meisten heute gebräuchlichen Lebensmittelzusatzstoffe wurden jedoch in den 70er und 80er Jahren nach mittlerweile überholten und als unzureichend geltenden Experimenten zugelassen. Diese veraltete Sicherheitsbewertung sowie die Zunahme des Marktvolumens von Lebensmittelzusatzstoffen legt eine erneute Bewertung der potentiell schädlichen Auswirkungen dieser Substanzen auf die menschliche Gesundheit nahe. Viele präklinische Studien haben in letzter Zeit den erhöhten und verlängerten Verzehr von Lebensmittelzusatzstoffen mit der Entwicklung und dem Fortschreiten verschiedener Formen von Colitis, Darmkrebs und dem metabolischen Syndrom in Verbindung gebracht.

Vielfältigste negative Auswirkungen der verschiedenen Substanzklassen auf den Darm sind nachgewiesen.

Hinweis:
Die Ergebnisse stammen überwiegend aus Tierversuchen, Konzentrationen sind in Klammern angegeben, sofern verfügbar

Emulgatoren

Dysbiose und metabolisches Syndrom
Reduzierte Darmtätigkeit und Colitis
Entzündung (1 % w/v)
Darmkrebs (1 % w/v)
Dysbiose mit Zunahme proinflammatorisch wirksamer Bakterien (1, 0,5, 0,25 oder 0,10 %)
Änderung des geschlechtsspezifischen Verhaltens
Neuronale Veränderungen.

Beschichtungs- und Verdickungsmittel

Nekrotisierende Enterokolitis bei Frühgeborenen (47 oder 55,2 g/L)
Beeinträchtigte Immunreaktion auf Salmonella-Infektion (5 % w/v)
Verminderte Schleimproduktion, erhöhte Anfälligkeit für Colitis, chronische Entzündung des Darmes (5 % w/v).

Künstliche Süßstoffe

Darmdysbiose und Glukoseintoleranz (Saccharin: 5 %; Sucralose 5 %; Aspartam: 4 %)
Veränderung der Darmflora und deren Stoffwechselprodukte; Leberentzündung. (0,1 mg/mL)
Veränderung der Darmflora und deren Stoffwechselprodukte mit Beeinträchtigung von Entgiftungsmechanismen der Leber (0,2 mg/20 µL)
Intestinale Dysbiose; erhöhte Sekretion von Cholesterin und Lipiden im Stuhl
Darmdysbiose und Darmentzündung; Vermehrung der Proteobakterien und erhöhte Aktivität der ilealen Myeloperoxidase (Enzym das bei Entzündungsprozessen eine Rolle spielt).

Farbstoffe

Erhöhte Zytokinproduktion und beeinträchtigte Phagozytenaktivität (50 µg/mL)
Darmentzündung und Dysbiose, ROS-Freisetzung, NLRP3 Entzündungsaktivierung und Freisetzung der proinflammatorisch wirksamen Zytokine IL-1β und IL-18
Erhöhte intestinale Permeabilität (10-50-500 mg/kg)
Akkumulation in Peyer’s Plaques; höhere Anzahl dendritischer Zellen und Abnahme der regulatorischen T-Zellen (10 mg/kg)
Beeinträchtigung der probiotischen Arten (Bifidobacterium und Lactobacillus)
Veränderung der bakteriellen Stoffwechselprodukte; Abnahme der Schleimproduktion
Entzündungsreaktion und Veränderung der Kryptenlänge des Dickdarms (2-10-50 mg/kg)
Erhöhte Nüchternblutzuckerwerte und Expression von Diabetes mellitus-bezogenen Genen bei schwangeren Versuchstieren (5 mg/kg)
Antimikrobiell wirksame Stoffe
Schäden an Mikrovilli und Drüsen des Darmes, Reduktion des Körpergewichts, Darmdysbiose (46-460-4600 ppb)
Entwicklung angstähnlicher Verhaltensweisen (3,6 mg/kg)
Darmdysbiose, chronisch schleichende Darmentzündung und Colitis-assoziierte Dickdarmkarzinogenese.

 

IgG-basierte Ernährungsumstellung lindert schwere Depressionen – ein Fallbericht

Link Jedes vierte Schulkind leidet unter psychischen Problemen – meist Depressionen oder Angststörungen – wie aus dem aktuellen Kinder- und Jugendreport der DAK  hervorgeht. Bei Erwachsenen ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Depressionen sind weit verbreitet und betreffen nach Angaben der WHO 350 Millionen Menschen weltweit. Etwa nur ein Drittel der Patienten spricht auf die medikamentöse Therapie an, oftmals sind mehrfache Therapieversuche notwendig. Verschiedene Faktoren scheinen das Risiko und die Neuroprogression einer depressiven Erkrankung zu erhöhen, wobei ein Zusammenhang mit systemischen Entzündungsreaktionen besteht. Dazu gehören: psychosozialer Stress, eine mangelhafte Ernährung, oxidativer und nitrosativer Stress, körperliche Inaktivität, Übergewicht, Rauchen, veränderte Permeabilität des Darmes, Schlaf- und Vitamin D-Mangel. Die meisten dieser Faktoren sind plastisch und daher durch therapeutische und präventive Maßnahmen sehr gut zu beeinflussen. Sie spielen auch bei anderen psychiatrischen Erkrankungen eine Rolle, z. B. bipolaren Störungen, Schizophrenie, Autismus und posttraumatischen Belastungsstörungen.

Immer mehr klinische Daten werden bekannt, die erklären, wie die Ernährung bei depressiven Patienten die Immunfunktion, systemische Entzündungsprozesse und das Leaky Gut-Syndrom beeinflusst. Die Gliadin-vermittelte Überproduktion von Zonulin verursacht eine Lockerung der Tight junction-Verbindungen im Darmepithel, was mit einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand einhergeht. Dies ermöglicht größeren Molekülen, die normalerweise im Darm zurückgehalten werden, in den Blutstrom zu gelangen und IgG-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu induzieren. Es kommt dadurch zu einer erhöhten Immunantwort, die mit der Freisetzung proinflammatorischer Zytokine verbunden ist, welche wiederum zur Entwicklung von depressiven Symptomen führen können. Bei Patienten mit schweren Depressionen sind IgG-Antikörpertiter gegen Lebensmittelproteine besonders hoch.

Dieses neue Paradigma zur Pathogenese depressiver Störungen wurde in einer neuen Falldokumentation am Beispiel einer 34-jährigen Patientin eindrucksvoll bestätigt, die seit ihrem 12. Lebensjahr an schweren Depressionen und Angststörungen litt. Durch die Ernährungsumstellung besserte sich nachhaltig der gesundheitliche Zustand der Patientin, Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen traten nicht mehr auf.

Die 34-jährige Patientin (Sozialarbeiterin) litt seit ihrem 12. Lebensjahr an schweren Depressionen und Angststörungen. Die medikamentöse Therapie hatte sie wegen Nebenwirkungen abgesetzt und wollte ihre Erkrankung mit nicht-pharmakologischer Therapie behandeln lassen. Bis dahin bestand ihre Ernährung vorwiegend aus Fast-Food und Fertigprodukten. Pizza und Hamburger wurden täglich konsumiert, sehr häufig in Kombination mit Kuchen, Keksen oder Donuts. Die Patientin praktizierte auch keinerlei körperliche Aktivität. Sie war zwischen dem 19. und 22. Lebensjahr alkoholabhängig, litt seit Jahren unter Verstopfung, kalten Extremitäten und Schlaflosigkeit. Zunächst wurde ihr eine 3-wöchige IgG-basierte Eliminationsdiät verordnet, danach sollte sie alle 3 Tage ein vorher gemiedenes Lebensmittel konsumieren und ihr Befinden beurteilen. Während der 3-wöchigen Nahrungsmittelumstellung besserte sich ihre Stimmung, die Patientin berichtete, dass sie sich energievoller fühlte, sie sei geistig klarer, sie nahm 5 kg ab und die Verdauung besserte sich. Sie berichtete auch, dass ihre Stimmung sich wieder verschlechterte, sobald sie die vorher gemiedenen Milchprodukte zu sich nahm. Sobald sie glutenhaltige Lebensmittel konsumierte, kam es vermehrt zu Blähungen und Kopfschmerzen. Diese Änderungen brachte sie zweifelsohne mit der Ernährung in Zusammenhang.

Zusätzlich zur Ernährungsumstellung wurden der Patientin tägliche Bewegung und weitere Nahrungsergänzungsmittel verordnet. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Tagesdosis:
Fischöl (1.200 mg EPA/200 mg DHA)
Vitamin E (6,7 mg)
Vitamin B12 Injektionen (1.000 µg i.m.)

Die Patientin berichtete, dass diese Verordnungen zusätzlich zur Besserung ihres Befindens beigetragen hätten. In den folgenden 2 Jahren erzielte die Patientin einen sehr guten gesundheitlichen Zustand, und kam zu einer monatlichen Visite in die naturheilkundliche Klinik, wo sie behandelt wurde. Während der 2 Jahre wurde sie insgesamt 5 Mal rückfällig. Sobald sie die reaktiven Lebensmittel wieder mied, kam es wieder zur Besserung ihres Befindens.

 

IgG-Unverträglichkeiten: Zusammenfassung von 26.479 Testergebnissen

IgG-vermittelte Immunreaktionen auf Nahrungsmittel können die Gesundheit von Patienten erheblich beeinflussen. Starke Kopfschmerzen, Reizdarmsyndrom, Migräne, Haut- oder Atemwegserkrankungen wurden mit einer derartigen Lebensmittelunverträglichkeit in Verbindung gebracht. Anzeichen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit treten oft erst Stunden oder Tage nach dem Verzehr auf. Da diese Symptome oftmals vage und unspezifisch sind, wird der Verzehr von Lebensmitteln als Grundursache für die Erkrankung eines Patienten nicht immer richtig erkannt. In dieser Studie wurde die relative Prävalenz nahrungsmittelspezifischer IgG-Intoleranzen in der allgemeinen Bevölkerung untersucht und bewertet. In einem Microarray-basierten ELISA-Verfahren wurden bei 26.479 Patienten IgG-Antikörper gegen 222-Nahrungsmittel im Serum bestimmt (Zeitraum: Januar 2012 bis Dezember 2016; Alter 0 bis 105 Jahre; Durchschnittsalter 43 Jahre). Dabei wurde eine negative Korrelation zwischen dem Alter des Patienten und der Positivitätsrate von IgG-Antikörpern auf Nahrungsmittelbestandteile festgestellt, wobei aber keinerlei geschlechtsspezifische Unterschiede auftraten. Bei der Reaktion auf Nahrungsmittel wurden vier Intoleranzstufen definiert:

• Stufe 1: 23 häufig intolerante Nahrungsmittel, einschließlich Weizen, Eiweiß, Kuhmilch, Erbse, Schafsmilch, Colanuss, Brauereihefe, Pistazie, Kasein, rote und weiße Bohnen, Gerste, Ziegenmilch, Agar-Agar, Mais, Mandel, Haselnuss, Sonnenblumensamen, Cashewnuss, Gliadin, Paranuss, Aloe Vera und Erdnuss, waren bei 33 % der Personen vorhanden,
• Stufe 2: 34 allgemein intolerante Nahrungsmittel, waren bei 10 – 33 % der Personen positiv
• Stufe 3: 82 selten intolerante Nahrungsmittel, waren bei 1 – 9 % der Personen positiv
• Stufe 4: 83 tolerante Nahrungsmittel, waren bei < 1 % der Personen positiv

Die Autoren schlussfolgern, dass IgG-Nahrungsmittelintoleranz unter den getesteten Patienten häufig zu beobachten war. Blattgemüse, Obst, Meeresfrüchte und Fleisch wiesen eine relativ geringe IgG-Intoleranz auf. Nahrungsmittel mit hohem IgG-Intoleranzpotenzial sind:

• Getreide, insbesondere solche mit höherem Glutengehalt
• Milchprodukte und Eier
• Gemüse mit hohem Proteingehalt (Erbsen und Bohnen)
• Nüsse und Samen
• Pflanzen mit hohem Polysaccharidgehalt (Agar-Agar oder Aloe Vera).

Hui, Ptolemy, Bailey, Waite, Li, Dynacare, Brampton, ON, Canada
Food Intolerance (IgG-Mediated Food Sensitivity Reaction) Status of Community-based Patients. Clinical Chemistry. Conference: 69th American Association for Clinical Chemistry Annual Scientific Meeting and Clinical Lab Expo, United States. 63 (Supplement 1) (pp S161-162)

Stopp für das 5G-Mobilfunknetz in Deutschland

Mobilfunkanbieter arbeiten bereits an einem neuen Mobilfunkstandard der fünften Generation, der verkürzt 5G genannt wird. Hierfür sollen Frequenzen im Gigahertz-Bereich eingesetzt werden, teilweise weit über den bisher genutzten Frequenzbändern. Der neue Standard soll bisher ungeahnte Datenmengen übertragen können. Die 5G-Technik funktioniert nur über kurze Entfernungen und die vollständige Einführung wird in städtischen Gebieten zu Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern führen. Durch den Ausbau von 5G wird die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind. Die Zwangsexposition wird somit immens erhöht.

↗︎ Unterzeichnen Sie hier die Petition gegen den 5G-Ausbau.

↗︎ Ein internationaler Appel von Wissenschaftlern und Ärzten aus mehr als 40 Ländern hat deren „ernsthafte Besorgnis“ hinsichtlich der allgegenwärtigen und zunehmenden Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern durch elektrische und kabellose Geräte geäußert. Zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen hätten gezeigt, dass sich elektromagnetische Felder, selbst bei Intensitäten, die weit unterhalb der meisten internationalen und nationalen Grenzwerte liegen, auf lebende Organismen auswirken. Zu den Auswirkungen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, eine Zunahme schädlicher freier Radikaler, Genschäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen im Fortpflanzungssystem, Lern- und Gedächtnisdefizite, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden bei Menschen. Schädigungen betreffen bei weitem nicht nur den Menschen. ↗︎ Eine zunehmende Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten zeigen Schädigungen der menschlichen Gesundheit durch elektromagnetische Felder auf.

↗︎ Die weltweit größte Studie der Welt (25 Millionen UDS) zu diesem Thema des US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP) zeigt eine statistisch deutliche Zunahme beim Auftreten von Gehirn- und Herzkrebs in Versuchstieren, die elektromagnetischen Feldern unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte ausgesetzt waren (ICNIRP, International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection = Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung). Diese Grenzwerte gelten in den meisten Ländern. Diese Daten aus Tierversuchen untermauern die ↗︎ Ergebnisse in epidemiologischen Studien am Menschen zu hochfrequenter Strahlung und dem Hirntumorrisiko.

Weitere Infos zum Thema: 

↗︎ Gefahr: 5G-Strahlung: Wissenschaftler warnen vor dem neuen Mobilfunkstandard
5G-Ausbau: „Im Grunde ungeheuerlich!“ Diagnose:funk im Interview mit Prof. W. Thiede

Ärzte fordern Ausbaustopp für 5G

↗︎ Brief an Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Scheuer
↗︎ Vimeo
↗︎ Kla.TV
↗︎ Ärztekammern fordern WLAN-Verbot an Kindergärten und Schulen

 

IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel und andere Biomarker bei Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind derzeit auf dem Vormarsch, und betrafen im Jahr 2010 in den USA jedes 68. Kind. Gegenüber der Inzidenz aus dem Jahr 2002 ist dies ein Anstieg um 68 %. Daher versucht man seit vielen Jahren diesen überwältigenden Anstieg der ASS zu verstehen. In einer explorativen Studie an der Klinik für integrative Medizin der Universität von Kansas wurden zahlreiche Biomarker von 7 Kindern mit ASS untersucht, darunter auch IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel bzw. Nahrungsmittelbestandteile. Bei der Mehrzahl der Kinder wurden erhöhte IgG-Antikörper gegen Casein, Eiweiß, Eigelb und Erdnüsse festgestellt.

Die meisten Kinder hatten außerdem ein erhöhtes Kupfer:Zink-Verhältnis, zu niedrige Vitamin D-Spiegel und ein erhöhtes ω-6:ω-3-Verhältnis. Zu hohe Mengen folgender essentiellen Fettsäuren wurden gemessen: Linolsäure (LA; C18: 2W6), α-Linolensäure (ALA; C13:3W3) und Docosahexaensäure (DHA). Die Werte von Pyruvat und Laktat im Urin der Kinder waren im Normbereich. Drei der Kinder hatten jedoch zu hohe Werte bei den Entgiftungsmarkern. Abnorme Mengen an Pyroglutamat können auf eine Beeinträchtigung des Glutathionstoffwechsels und eines erschöpften Glutathionsstatus hindeuten. Einer Mehrzahl der Kinder fehlte die Glutathion-S-Transferase (GSTM Gen) am genetischen Locus 1p13.3 und 3 von 7 Kindern waren heterozygot für die Glutathion-S-Transferase I105V (GSTP1 Gen). Genetische Varianten (Polymorphismen) der mitochondrialen Superoxid-Dismutase A16V (SOD2 Gen) wurden bei der Mehrzahl der Kinder nachgewiesen, was auch zu der gestörten Entgiftung beitragen könnte. Drei von 7 Kindern hatten Auffälligkeiten bei Zitronensäure-Metabolismus, und Fettsäure-Oxidationsmarkern.
Die Ergebnisse dieser kleinen Gruppe von sieben Kindern mit ASS geben Hinweise auf das Vorhandensein von ernährungsbedingten, metabolischen und genetischen Zusammenhängen. Die Autoren sprechen sich für die Durchführung weiterer größerer Studien aus. Sicherlich werden sich daraus auch weitere interessante Erkenntnisse bezüglich IgG-vermittelter Nahrungsmittelintoleranzen ergeben.

Nutritional and Metabolic Biomarkers in Autism Spectrum Disorders: ↑ An Exploratory Study

Quecksilber-, Arsen-, Cadmium-, und Bleibelastungen bei Kindern mit autistischen Störungen

Umwelttoxine können die neuronale Entwicklung eines Kindes dramatisch verändern. Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, ob die erhöhte Autismus-Prävalenz mit einer Zunahme der toxischer Umweltbelastungen einhergeht. Besonders im Verdacht stehen dabei das Herbizid Glyphosat, Aluminium-Adjuvantien und polybromierte Diphenylether, die als Flammschutzmittel in vielen Kunststoffen und Textilien eingesetzt werden. Die CHARGE-Studie (Childhood Autism Risks from Genetics and Environment) wies auch einen Zusammenhang zwischen Wohnorten in der Nähe einer Autobahn und der Autismus-Prävalenz nach. Demnach ist die Luftverschmutzung ein weiterer Umwelt-Risikofaktor bei der Pathogenese von Autismus.

Die Rolle der Schwermetalle ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde untersucht, ob die Blutspiegel von Quecksilber, Arsen, Cadmium und Blei von 180 Kindern mit autistischen Störungen unterschiedlich sind im Vergleich zu 184 gleichaltrigen gesunden Kindern. Die Ergebnisse zeigten dass bei Kindern mit autistischen Störungen wesentlich höhere Konzentrationen an Quecksilber und Arsen vorkommen, bei einem gleichzeitig niedrigeren Gehalt an Cadmium, im Vergleich zu den gesunden Altersgenossen. Die Bleikonzentration war in beiden Gruppen etwa gleich groß. So wurde auch in dieser Studie eindeutig nachgewiesen dass eine erhöhte Quecksilberbelastung in der Pathogenese autistischer Störungen von Bedeutung ist.

Blood Mercury, Arsenic, Cadmium and Lead in Children with Autism Spectrum Disorder

Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen

In Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen stecken viele gefährliche Chemikalien. Sie kommen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper.

QUELLE: bund.net
Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite des BUND. ↑ weiter

Hormonell wirksame Schadstoffe

Gender bending chemicals

Bericht über ein eigentlich bekanntes Thema, nämlich hormonell wirkende Schadstoffe also Xenoöstogene, Phtalate, Bisphenol, Pillenrückstände etc. und die Auswirkungen davon: The disappearing male.

Die "künstlichen Hormonstörer" sind leider überall (Pestizide, Duftstoffe, Plastebestandteile). Der Schaden, den sie besonders bei der männlichen Bevölkerung anrichten – auch bei Feten und männlichen Babies – ist immens. Nur anekdotisch sei erwähnt, dass ursprünglich 60 Mio. Spermien / ml Ejakulat die Norm waren, jetzt sind wir bei Norm 20 Mio. mit der Überlegung, das auf 10 Mio. zu reduzieren. Von steigenden Krebsraten ganz  zu schweigen (auf Englisch): ↑ weiter

Giftige Kosmetik – Chemie, die unter die Haut geht

Baden-Baden (ots) – Ob Creme, Shampoo, Duschgel, Bodylotion oder Puder und Mascara: In der Annahme sich etwas Gutes zu tun, gepflegt auszusehen und sich zu verwöhnen, trägt man täglich die verschiedensten Mittel auf die Haut auf. Doch viele Produkte enthalten endokrine Disruptoren, giftige Chemikalien, die die Industrie auch vielen Cremes beimischt, zum Beispiel als Konservierungsstoffe, UV-Filter oder UV-Absorber. ↑ weiter

Richter: Mobilfunk schädlich

Juristische Kritik an der Mobilfunk-Rechtssprechung und der Verharmlosungsstudie des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Spermienschädigung

Im gemeinsamen Artikel "Mobilfunkschäden Ansichtssache?" in der 'Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht 7/2014' kritisieren der Richter a.D. B.I. Budzinski und der Mediziner Prof. H.P. Hutter (Med,Uni Wien) die gängige Rechtssprechung, die den Erkenntnisfortschritt über die Risiken des Mobilfunks ausklammert. ↑ weiter

Schwedische Studie bestätigt 7-fach erhöhtes Tumorrisiko bei Handynutzung

Forscher fordern WHO-Eingruppierung in "Krebs erregend"
"Die schwedische Gruppe um Professor Hardell wertete neueste Daten zur Wirkung von Handystrahlung auf das Gehirn aus. Sie ergaben ein bis zu 7,7 fach erhöhtes Gehirntumorrisiko bei einer Langzeitnutzung von Handys und DECT-Telefonen von mehr als 20 Jahren. Dieses Ergebnis bestätigt nicht nur die WHO-Einstufung der nichtionisierenden Strahlung als "möglicherweise Krebs erregend" (Stufe 2B) vom Mai 2011." (auf Englisch) ↑ weiter

Handystrahlung und Brustkrebs 3

Und auch auf den aktuellen Artikel der Zeitschrift „Die Zeitenschrift“ möchte ich aufmerksam machen. Über wirkliche Vorsorge bei Brustkrebs wird berichtet und vor Metallbügel-BH´s gewarnt. Das machen wir übrigens schon seit Jahren im Rahmen unserer Vortragsveranstaltungen und demonstrieren auch die Erhöhung der Strahlung durch die Antenne (Metallbügel) am wasserreichen Brustdrüsengewebe: ↑ weiter

Mobilfunk und Hirntumore

Überall finden sich Mobiltelefone, Mobilfunkmasten, Fernseher, Bildschirme, Stromnetze, Elektrogeräte, Sendeanlagen, Wireless Technologien und Computeranlagen. Inzwischen sind über 100 Millionen Verträge für Mobiltelefone in Deutschland abgeschlossen. Das bedeutet, in der Republik finden sich mehr Mobiltelefone als Bundesbürger. ↑ weiter

Handystrahlung löst ADHS-Symptome bei Mäusen aus

Womöglich kann Handystrahlung die Gehirnentwicklung von Föten im Mutterleib stören. Hinweise darauf haben US-Forscher in Tier-Experimenten gefunden.

Werden trächtige Mäuseweibchen der elektromagnetischen Strahlung von Mobiltelefonen ausgesetzt, entwickelten deren Jungen später Verhaltensstörungen, berichten US-Forscher Forscher im Fachjournal "Scientific Reports".

QUELLE: welt.de
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