Zellversorgung

Mikro- und Makronährstoffe

Unsere Zellen werden versorgt von Mikro- und Makronährstoffen, wozu Polyphenole gehören, deren Kombination in der Cellsymbiosistherapie® eine elementare Rolle spielen.

Die Themen im Einzelnen:

Die Versorgung

Die Versorgung mit Polyphenolkombinationsextrakten (in diesem Falle mit Originalrezepturen nach Dr. med. Heinrich Kremer) stellt einen Teilaspekt der Cellsymbiosistherapie® dar.

Bei diesen Rezepturen handelt es sich um eine adjuvante Versorgung mit essentiellen Mikro- und Makronährstoffen, wobei die meisten Polyphenole als Extrakte eingesetzt werden, wobei es sich um isolierte Hochkonzentrate handelt.

Nach Dr. Heinrich Kremer wurden diese Kombinationen auf Grund sich ergänzender und unterstützender Synergieeffekte erstellt, um primär die systemische Mitochondrienfunktion zu unterstützen bzw. verbessern.
Poylphenole werden zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet.

Prinzipiell gilt im Rahmen der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer, dass alle Therapieverläufe labormedizinisch kontrolliert werden sollten, um den Therapieverlauf und die Therapiekontrolle optimieren und planen zu können.
Gleiches gilt auch für den Einsatz von Vitaminen, Heilpilzen und allen anderen biologischen, die Mitochondrienfunktion und -struktur unterstützenden oder regenerierenden Präparaten.

Polyphenole, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

In meiner Praxis hatte ich seit 2004 ernährungsbegleitend die Mikro-/ Makronährstoffpräparationen von Tisso-Naturprodukte angewandt. Tisso ist der autorisierte Hersteller der Originalrezepturen von Dr. med. Heinrich Kremer – dem Begründer des Grundlagenkonzepts der Cellsymbiosistherapie®.
Diese Rezepturen in dieser Qualität stellten auch eine der (ernährungsadjuvanten) therapeutischen Grundlagen bei der 10 Jahres-Multipraxisstudie Cellsymbiosistherapie®. Der Einsatz dieser Präparationen soll individuell und labordokumentiert zur Kontrolle und Transparenz der Behandlungserfolge erfolgen. Neben den naturgesetzkonformen Aspekten bei der Herstellung dieser Präparationen erfolgen zudem Qualitätssicherungskontrollen auf Freiheit von Schwermetallen, Leichtmetallen, Landwirtschaftsgiften, Radioaktivität sowie Medikamentenrückständen. Alle Präparationen sind hypoallergen. Informationen zu diesen Nährstoffprodukten finden Sie hier auf der Webseite von Tisso.

Wirkung

Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an den aromatischen Ring gebundene Hydroxylgruppen enthalten und zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet werden. Natürliche Polyphenole kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffe und Gerbsäuren (Tannine) vor. Sie sollen die Pflanze vor Fraßfeinden schützen oder durch ihre Farbe Insekten zur Bestäubung anlocken.

Polyphenole wirken unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Im Rahmen verschiedener Studien mit Polyphenolen wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Lunge, Haut, dem Darm und der Prostata beobachtet (Lansky 2007). Flavonoide und Anthocyane schützen Körperzellen vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation. Sie vermindern die Fettablagerungen (Plaques) in den Blutgefäßen und beugen damit der Arteriosklerose vor. So reduzierte sich die Dicke der inneren Gefäßwand der Arteria carotis bei Patienten mit Arteriosklerose nach einjähriger Anwendung einer Granatapfelzubereitung um 30 %, während sie in der Kontrollgruppe um 9 % zunahm (Aviram 2004). Weiterhin konnte in einer Studie vom Vanderbilt University Medical Center nachgewiesen werden, dass bei regelmäßigem Fruchtsaftkonsum das Risiko für eine Alzheimererkrankung um bis zu 76 % gesenkt werden kann, wofür ebenfalls Polyphenole verantwortlich gemacht werden.
Gleichzeitig können sich Polyphenole aus pflanzlicher Nahrung an Verdauungsenzyme binden und so die Nährstoffaufnahme im Darm vermindern. Beim gesunden Menschen verhindern die im Speichel enthaltenen prolinreichen Proteine diese Wirkung, indem sie einen im Verdauungstrakt stabilen Komplex mit den Polyphenolen bilden.
Polyphenole lassen sich mit Eisen(III)-Chlorid-Lösungen nachweisen. Sie reagieren mit Eisen(III)-Ionen zu grün bis blau gefärbten Komplexverbindungen.

Literatur und weiterführende Quellen, Bonnie Tay Yen Ping: Chemical constituents of Garcinia mangostana, G. Parvifolia, G. griffiti, and G. diversifolia (Guttifera e) and their biological activities. Dissertation from University Putra Malaysia (1996) , Chanarat P., Chanarat N., Fikojara M., Nagumo T: Immunopharmacological activity of polysaccharide from the pericarp of mangosteen garcinia; phagocytic intracellular killing activities. J Med Assoc Thai,1 : S. 149-154 (1997), Chen S.X., Wan M. und Loh B.N: Active constituents against HIV-1 protease from Garcinia mangostana, Planta Med, 1996 Aug;62(4): S. 381-382. , Dahanukar et al.: Pharmacology of Medical Plants and Natural Products, Indian Journal of Pharmacology, S. 96 (2000).
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenole