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IgG: Risikofaktor für Depressionen bei Jugendlichen | Heilpraktiker Ralf Meyer

IgG: Risikofaktor für Depressionen bei Jugendlichen

Daten aus dem Jahr 2015 belegen, dass etwa ↗︎ 3 % der Weltbevölkerung von schweren depressiven Erkrankungen betroffen ist. Viele Faktoren sind an der Entstehung schwere depressiver Erkrankungen beteiligt, einschließlich Vererbung, Neurotransmitter, Oxidation, Immunität und Entzündungen ↗︎ Link1 | ↗︎ Link 2 | ↗︎ Link 3. Aber auch ein Mangel an Neurotransmittern, insbesondere ↗︎ 5-Hydroxytryptamin (5-HT) ist ursächlich an Depressionen beteiligt. Bei mindestens 30% der Patienten ist der CRP-Wert erhöht ↗︎ Link 1 | ↗︎ Link 2.

Auch andere proinflamatorisch wirksame Zytokine, wie z. B. der ↗︎ Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) kommen bei Patienten mit Depressionen in höheren Konzentrationen vor. Daher sind auch Krankheiten, die mit chronischen Entzündungen im Zusammenhang stehen, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen und rheumatoide Erkrankungen, mit einem ↗︎ erhöhten Risiko für schwere Depressionen  verbunden.

In einer neuen Studie mit 184 jugendliche Patienten, die ihre erste Episode einer depressiven Störung erlebten wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Entzündungsmarkern und IgG-spezifischer Hypersensitivität auf 14 Lebensmittel gibt. Die Ergebnisse zeigten, dass depressive Jugendliche weitaus stärker ausgeprägte IgG-vermittelte Nahrungsmittelintoleranzen im Vergleich zu Gesunden aufwiesen. Dieser Unterschied war jedoch nicht bei den IgE-Antikörpern nachweisbar. Gleichzeitig wurde bei den erkrankten jungen Leuten auch eine wesentlich höhere Histaminkonzentration im Blut nachgewiesen, was nachweislich zur ↗︎ erhöhten Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke führt. Dadurch gelangen proinflammatorisch wirksame Zytokine in das Gehirn und beteiligen sich an der Entstehung depressiver Symptome.

Bei 184 Jugendlichen mit Depressionen und 184 Jugendlichen ohne Depressionen wurden folgende Laborparameter bestimmt: C-reaktives Protein (hs-CRP), IgE, lebensmittelspezifische IgG-Antikörper (14 Lebensmittel), Tumornekrosefaktor-α (TNF-α), Diaminoxidase, Histamin, Homocystein und S100 Calcium-bindendes Protein B (das hauptsächlich in den Astrozyten des ZNS exprimiert wird und als Biomarker für eine undichte Blut-Hirn-Schranke betrachtet wird).

Der Vergleich der Laborwerte zwischen erkrankten und gesunden Jugendlichen erbrachte folgende Erkenntnisse:

  • Wesentlich höhere Prävalenz von lebensmittelspezifischen IgG-Antikörpern bei depressiven (165 von 184 Patienten) im Vergleich zu gesunden Jugendlichen (24 von 184 Probanden)
  • Leicht erhöhte Prävalenz von IgE-Antikörpern (Gesamt-IgE) bei depressiven (66 von 184 Patienten) im Vergleich zu den gesunden Jugendlichen (42 von 184 Probanden)
  • Wesentlich höherer Histaminspiegel bei den depressiven Jugendlichen (Durchschnitt: 12,35 ng/ml) im Vergleich zu den gesunden Patienten (Durchschnitt: 9,73 ng/ml)
  • Wesentlich höhere Homocystein-Spiegel bei den depressiven Jugendlichen (Durchschnitt: 24 µM) im Vergleich zu den gesunden Patienten (Durchschnitt: 9,55 µM)
  • Höherer S100-Spiegel bei den depressiven Jugendlichen (Durchschnitt: 902 ng/l) im Vergleich zu den gesunden Patienten (Durchschnitt: 725 ng/l)
  • Keine Unterschiede bei den Serumwerten von hs-CRP oder TNF- α.

Die Autoren vertreten die Ansicht, dass das Konzept der IgG-vermittelten Überempfindlichkeit gegen Lebensmittel bei Depressionen eine wichtigere Rolle spielt als chronische Inflammationsprozesse. Demnach sollten IgG-positive Lebensmittel sowie histaminhaltige oder histaminbildende Lebensmittel gemieden werden.