IgG-vermittelte Nahrungsmittelhypersensitivität bei Bluthochdruck

Hypertonie kann mit erhöhten Serum-IgG-Werten einhergehen. In einer Studie wurden die Serumwerte für IgA, IgG und IgM bei Patienten mit Bluthochdruck bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Bluthochdruck mit höheren Werten für IgG und IgA sowie mit niedrigeren Werten für IgM korrelierte. Die Autoren dieser Studie erklären die erhöhten IgG-Werte mit Gefäßschäden, die bei Bluthochdruck verursacht werden. Dadurch können Zellfragmente aus tieferen Schichten des Bindegewebes in die Blutgefäße gelangen, Entzündungsreaktionen hervorrufen, was zu einer ↗︎ erhöhten Antikörpersynthese und letztlich auch zur Aufrechterhaltung eines inflammatorischen Teufelskreises führt. Ein weiterer IgG-vermittelter Mechanismus erfolgt durch die Glykosylierung von IgG, einem Prozess bei dem IgG-Proteine durch einen Kohlenhydrat-Rest verändert werden. Studien haben gezeigt, dass die IgG-Glykosylierung mit Bluthochdruck, Alterung, erhöhtem Body-Mass-Index und Diabetes Typ 2 einhergeht. Das modifizierte IgG kann durch unterschiedliches Bindungsverhalten an den IgG-Rezeptor die Immunantwort beeinflussen, und somit auch das Gleichgewicht zwischen pro- und antiinflammatorischer Funktion
↗︎ Link 1 | ↗︎ Link 2 | ↗︎ Link 3 | ↗︎ Link 4 | ↗︎ Link 5.