Industriell veränderte Nahrung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In der französischen Nutrinet Santé Studie Link 1 | Link 2 wurden Zusammenhängen zwischen dem Verzehr von industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln und dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Dazu wurden 105.159 Teilnehmer im Alter von mindestens 18 Jahren befragt. In regelmäßigen Abständen, und über einen durchschnittlichen zeitlichen Verlauf von 5,2 Jahren, gaben die Studienteilnehmer an, wie häufig sie bestimmte Lebensmittel konsumierten (aus einer Auswahl von insgesamt 3.300 Nahrungsmitteln). Jedes dieser Nahrungsmittel war im Vorfeld bezüglich des Grads der industriellen Verarbeitung klassifiziert. Der höhere Konsum von hochgradig verarbeiteten Lebensmitteln war mit höheren Risiken für koronare, kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Erkrankungen verbunden. Gesundheitliche Defizite wurden von den Autoren vor allem auf die nachteilige Nährstoffzusammensetzung der hochverarbeiteten Lebensmittel zurückgeführt. Weitere Aspekte könnten auch zu diesen Ergebnissen beigetragen haben, z. B. Zusatzstoffe, Kontaktmaterialien aus Verpackungen und Verunreinigungen, sowie die globale Zusammensetzung des Endprodukts.

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