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Weichmacher | Heilpraktiker Ralf Meyer

Weichmacher

Hormonverändernde Pestizide im Körper jeder zweiten Person nachgewiesen

Experten gehen davon aus, dass von den etwa 85.000 bekannten synthetischen Chemikalien etwa 1.000 sogenannte endokrine Disruptoren sein könnten. Es handelt sich dabei um Stoffe, die schon in geringsten Mengen tiefgreifende Veränderung des menschlichen Hormonsystems bewirken und z. B. an der Entstehung von Brust- und Protatakrebs, Unfruchtbarkeit, Diabetes mellitus, kardiovaskulären Erkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen sowie neurologischen, neurodegenerativen und psychischen Erkrankungen beim Menschen beteiligt sind.

Im Sommer 2018 wurde eine Studie in sechs EU-Mitgliedsländern durchgeführt, bei der verschiedene Pestizide mit endokriner Wirkung in den Haar-Proben von 148 Freiwilligen getestet wurden. Im Haar von 60 % der Probanden wurden endokrin wirkende Pestizide nachgewiesen!

Endokrine Disruptoren sind Bestandteile von vielen synthetisch hergestellten Produkten. Materialien aus Plastik (z. B. Kinderspielzeug, Plastikflaschen, Plastikboxen oder Kosmetikflaschen), Auskleidungen von Tetrapaks und Dosen, Elektronikartikel, Baustoffe, Kosmetikprodukte, Textilien sowie in der Industrie verwendete Löse- und Schmiermittel sind besonders belastet. Endokrine Disruptoren sind aber auch in zahlreichen, auch in der EU zugelassenen, Pestiziden vorhanden. Durch das landwirtschaftliche Ausbringen dieser Pestizide auf Felder werden sie in Boden und Gewässern angereichert, gelangen in die Nahrungskette.

Sven Giegold, der Sprecher der deutschen Grünen im Europäischen Parlament und Mit-Organisator des Haartestes beschreibt die Ergebnisse:
„Die Ergebnisse sind alarmierend. In 60 Prozent der Proben wurden eindeutige Rückstände von hormonverändernden Pestiziden gefunden. Jede zweite Testperson hat substantielle Mengen endokrine Disruptoren im Körper. Die Ergebnisse müssen ein Weckruf sein, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu verschärfen. Alle Studien müssen öffentlich werden, auch wenn die Ergebnisse des Agrarchemieherstellern nicht passen. Hormonverändernde Substanzen müssen überall aus der Landwirtschaft verschwinden.

Es ist erschreckend, dass wir nicht mehr selbst nicht in der Hand haben, was in unseren Köper gelangt. Es scheint als kann niemand mehr den Ackergiften entkommen. Unser Test zeigt, dass es keine Rolle spielt, wie nah eine Person an landwirtschaftlichen Flächen wohnt: Menschen aus Stadt und Land sind gleichermaßen betroffen. Die Pestizide werden vermutlich über die Nahrung und das Trinkwasser aufgenommen oder im heimischen Garten eingesetzt. Ein weiteres Ergebnis: Das Alter spielt kaum eine Rolle, vom Kleinkind bis zum 70-Jährigen sind alle betroffenen. Das ist gerade angesichts der nachgewiesenen Auswirkungen auf Entwicklungsprozesse bei Kindern äußerst bedenklich. In Deutschland sieht die Situation nur leicht besser aus: Von den 34 Proben aus Deutschland waren in knapp der Hälfte hormonverändernde Pestizide nachweisbar. Auch in Deutschland sind Stadt und Land und alle Altersgruppen betroffen.

Mit am häufigsten haben wir das Pestizid Chlorpyrifos in den Proben gefunden. Die Zulassung von Chlorpyrifos wurde erst kürzlich von den EU-Landwirtschaftsministern für ein Jahr verlängert, trotz der starken Anzeichen für eine Beeinträchung der Gehirnentwicklung von Kindern. Gemäß der EU-Pestizidverordnung dürften solche hormonverändernden Pestizide in der EU gar nicht mehr zugelassen werden. Die Hersteller nutzen aber eine Reihe von Ausnahmen, um dieses Verbot zu umgehen. Denn wenn nur wenige Menschen diesen Stoffen ausgesetzt sein werden, dürfen sie trotzdem auf den europäischen Markt. Unsere Pilot-Studie zeigt jetzt: Die Belastung der Bevölkerung ist in keiner Weise zu vernachlässigen, wie die Ausnahmeregelung vorschreibt. Jede und jeder zweite ist in unserer Studie hormonverändernden Pestiziden ausgesetzt.

Wir fordern, dass hormonveränderende Stoffe ohne Ausnahmen sofort vom Markt genommen werden. Der Schutz der Bevölkerung muss über kurzfristigen Industrieinteressen stehen. Die Abstimmung des Abschlussberichts des PEST-Sonderausschusses im Europaparlament ist die nächste Chance, eine Reform der Zulassungsverfahren im Interesse der Verbraucher durchzusetzen. Missliebige Untersuchungsergebnisse müssen generell veröffentlicht werden. Die Geheimhaltung wissenschaftlicher Ergebnisse durch die Chmiekonzerne muss aufhören.”

Meldung und Link zur Verbreitung der Nachricht über soziale Netzwerke

Alle Ergebnisse des Haartestes

Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen

In Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen stecken viele gefährliche Chemikalien. Sie kommen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper.

QUELLE: bund.net
Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite des BUND. ↑ weiter

Hormonell wirksame Schadstoffe

Gender bending chemicals

Bericht über ein eigentlich bekanntes Thema, nämlich hormonell wirkende Schadstoffe also Xenoöstogene, Phtalate, Bisphenol, Pillenrückstände etc. und die Auswirkungen davon: The disappearing male.

Die "künstlichen Hormonstörer" sind leider überall (Pestizide, Duftstoffe, Plastebestandteile). Der Schaden, den sie besonders bei der männlichen Bevölkerung anrichten – auch bei Feten und männlichen Babies – ist immens. Nur anekdotisch sei erwähnt, dass ursprünglich 60 Mio. Spermien / ml Ejakulat die Norm waren, jetzt sind wir bei Norm 20 Mio. mit der Überlegung, das auf 10 Mio. zu reduzieren. Von steigenden Krebsraten ganz  zu schweigen (auf Englisch): ↑ weiter

Kommentar R.Meyer

Die Vermeidung der Aufnahme potenziell toxischer oder allergener Risikofaktoren ist ein wichtiger Teil unseres Therapiekonzeptes. Eine mögliche Bezugsquelle von Haushalts- und Reinigungsartikeln, bei deren Herstellung auf 3.000 Chemikalien verzichtet wird, stellt das Unternehmen Provicell dar. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier… ↑ weiter

Verschärfter Richtwert für Bisphenol A

Nach der Auswertung von 450 Studien empfiehlt jetzt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in einem vorläufigen Gutachten eine Senkung der sogenannten tolerierbaren täglichen Aufnahmedosis von Bisphenol A (BPA) auf ein Zehntel des bislang von ihr propagierten Wertes von 50 µg. Sie war zum Schluss gekommen, der Stoff könne sich schädlich auf Leber und Nieren sowie die Brustdrüsen auswirken. Ferner beständen erhebliche Unsicherheiten, ob BPA auch Fortpflanzungsorgane, den Stoffwechsel wie auch das Nerven- und Kreislaufsystem stören kann. Für Babyfläschen darf die Chemikalie bereits EU-weit nicht mehr verwendet werden.

Kritische Stimmen gehen noch weiter und verdächtigen Bisphenol, hormonell zu wirken – ähnlich dem weiblichen Östrogen. Zudem soll es die männliche Spermienproduktion beeinträchtigen.

Die BPA-Produktion boomt, der Stoff ist eine der meistproduzierten Chemikalien der Welt. In vier Jahren soll sich die Produktion auf über acht Millionen Tonnen verdoppelt haben!

Für Hersteller ist der von der Efsa empfohlene Richtwert rechtlich nicht bindend.

Bisphenol A in der Wikipedia: ↑ weiter